Oft haben wir das Gefühl, Wachstum muss schmerzhaft sein.
Doch, innerer Wachstum ist nicht schmerzhaft.
Unser Verstand der alles kontrollieren will, gibt uns vor, dass es schmerzhaft ist.
Der Verstand ist verwirrt. Er spürt, dass eine Veränderung bevorsteht, die er allerdings nicht mag, denn Veränderung bedeutet für ihn, keine Kontrolle zu haben.

Der Schmerz der dadurch entsteht, ist wie ein Tauziehen zwischen Verstand und unserem Sein.
Gehen wir in den Verstand, herrscht dort im Moment Chaos; Gedanken um Gedanken die sich überschlagen.
In unserem Sein, unserer Mitte hingegen, ist Ruhe, Zufriedenheit und Entspanntheit.
Wenn wir uns in der Phase des Wachstums mehr vom Verstand lösen können und in unser Sein kommen, spürten wir die innere Ruhe und das Gefühl des beflügelt sein.
Das bedeutet nicht, dass wir nicht auch im Verstand sein dürfen – ihn brauchen wir schliesslich auch – sondern, dass wir in der Phase des Wachstums immer wieder unsere Ruhe in uns suchen und das Gefühl des beflügelt sein geniessen.